Slowenien 10.6. - 26.6.2017

16 Tage unterwegs mit einem Dachzelt Maggiolina Airtop (4 Übernachtungen im Hotel/Guesthouse). Total ca. 2700 Reisekilometer

Grafenried -  Milano - Salò am Gardasee - Venedig - Rivarolo Mantovano (Abholen Dachzelt) - Venedig - Gorzia - Bled - Trenta-Tal - Ljubljana - Novigrad - Piran - Menaggio - Grafenried

Slowenien, Slovenia, das einzige Land der Welt, dessen Namen in der Landessprache das Wort Love - Liebe enthält! Das grüne Reiseziel liegt im Herzen Europas zwischen den östlichen Alpen und der nordöstlichen Adria und bezaubert mit unversehrter Natur, geheimnisvolle Grotten und herzlicher Gastfreundschaft.


Samstag, 10.6.

Das Auto ist randvoll beladen und wir ahnen noch nicht, dass noch mehr dazu kommt. Gut gelaunt starten wir Richtung Kanderstag. Mit dem Autoverlad gelangen wir schnell und bequem ins Wallis bis nach Goppenstein. Von da gehts weiter über den Simplonpass via Mailand bis zu unserem Ziel, dem Städtchen Salò am Gardasee.

Das Hotel Eden in Salò ist zentral gelegen. Die Besitzer sind sehr freundlich. Das Zimmer sind einfach eingerichtet aber sauber. Leider gibt es keine Parkmöglichkeiten direkt beim Hotel; das Parkhaus liegt ca. 10 Gehminuten vom Hotel entfernt. Gleich auf der anderen Strassenseite befindet sich der Torre dell'Orologio. Von hier spazieren wir direkt in die Altstadt und durch Gassen und Gässchen zur prachtvollen und längsten Uferpromenade am Gardasee. Die zahlreichen Restaurants, Cafés, Bars und Gelaterias locken mit lokalen Köstlichkeiten. 

Das Auto ist voll beladen
Kandersteg Autoverlad nach Goppenstein
Der Simplon Adler auf dem Simplonpass 2005 m
Die Uferpromenade in Salò am Gardasee
Die Uferpromenade in Salò am Gardasee
Fussgängerzone in Salò
Abendstimmung in Salò
Der schön beleuchteteTorre dell'Orologio in Salò

Sonntag, 11.6. Auf der grössten Insel im Gardasee

Treffpunkt ist die Gelateria Vassalli direkt am Hafen in Salò. Die Überfahrt mit dem Boot zur Isola del Garda dauert knapp 15 Minuten. Die Insel ist Privateigentum der Familie Cavazza. Vom April bis Oktober gewährt die Familie Zugang zur Insel. Die Tour unter kundiger Leitung führt uns durch die unberührte Natur des Parks, der wunderschönen Englischen und Italienischen Gärten, sowie einige Räume der Villa im neugotischen-venezianischen Stil. Im Park kann man den Weisswein und das Olivenöl aus dem Familienbetrieb verkosten und kaufen. 

Am Nachmittag baden wir im klaren Gardasee.

Die Uferpromenade in Salò
Bootsfahrt von Salò auf die Isola del Garda
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Die Villa der Familie Cavazza auf der Isola del Garda
Die Villa der Familie Cavazza auf der Isola del Garda
Die Villa der Familie Cavazza auf der Isola del Garda
Die Parkanlage auf der Isola del Garda
Die Bootsanlegestelle auf der Isola del Garda.
Blick nach Salò

Montag, 12.6. Venedig

Die Autofahrt nach Mestre dauert knapp 2 Stunden. Das Parkhaus liegt ideal am Bahnhof Stazione und bietet die ideale Anbindung nach Venedig über die Bahn zum Bahnhof Santa Lucia. Wir packen das Nötigste für die nächsten 2 Tage in unsere Rücksäcke. Der sehr freundliche Schalterbeamte verkauft uns die Billets Hin/- und Rückfahrt für 2.50 € pro Person und dazu gleich noch einen Stadtplan für 2 €. Kurze Zeit später steigen wir in den Zug und stehen 10 Min.später in Venedig. Auf dem Canale Grande schaukeln die Gondeln und wir sehen die ersten Brücken und Kirchen. Wir schultern unsere Rucksäcke und machen uns auf dem Weg zu unserer Unterkunft Harry's Guesthouse im Sestieri Cannaregio. Der Weg führt durch ein Gewirr von Gassen und über unzählige Brücken bis zu unsere Unterkunft in der Calle Boldù 4990C. Wir wundern uns über die hohe Haustürnummer. Der Empfang ist herzlich. Das Guesthouse verfügt über 4 Zimmer ein Gemeinschaftsbad und eine Küche. Alles ist einfach und zweckmässig aber sauber. Wir erhalten noch einige Tipps und starten unsere Besichtigungstour zu Fuss mithilfe des Stadtsplans. Eine wichtige Orientierungshilfe sind die Hinweise zu den wichtigsten Plätzen: San Marco (Markusplatz), Rialto (Rialto Brücke) Tipp: Auf der Dachterrasse des Kaufhauses Fondacio dei Tedeschi geniesst man einen herrlichen Rundblick auf Venedig. Das luxeriöses Einkaufszentrum befindet sich in einem historischen Palazzo bei der Rialtobrücke im Sestieri San Marco. Wir spazieren weiter und stehen unvermittelt auf dem Piazza San Marco. Staunend betrachten wir die Umgebung und die herrlichen Gebäude im Abendlicht.

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Blick auf den Canal Grande und die Chiesa San Simeone Piccolo
Der Canale Grande in Venedig
Auf der Ponte Scalzi in Venedig
Einer der vielen Plätze in Venedig
Ein Nebenkanal in Venedig
Ein Nebenkanal in Venedig
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Das Kaufhaus  Fondaco dei Tedeschi in Venedig
Herrliche Aussicht auf Venedig von der Terrasse des Kaufhauses Fondaco dei Tedeschi in Venedig
Herrliche Aussicht auf Venedig von der Terrasse des Kaufhauses Fondaco dei Tedeschi in Venedig
Herrliche Aussicht auf Venedig von der Terrasse des Kaufhauses Fondaco dei Tedeschi in Venedig
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Der Canal Grande in Venedig
Sonnenuntergang in Venedig

Dienstag, 13.6. Venedig

Unsere Führung über GetyourGuide beginnt um 9 Uhr. Treffpunkt ist beim Torre Horlogiu auf dem (Markusplatz (Palazzo di San Marco). Elisabeth ist eine energische und belesene Führerin. Im 1. Teil führt sie uns durch drei Sestieri an historische Plätze. Wir erfahren viel Spannendes und Wissenswertes: Venedig hat die Form eines Fischs, wie früher das Trinkwasser gesammelt wurde, dass es ca. 500 Brücken gibt, Venedig der Geburtsort Marco Polos ist und vieles mehr. Das System mit den hohen Haustürnummern verdankt Venedig Napoleon und sollte dazu dienen die Einwohnerzahl zu eruieren. In jedem der 6 Sestieri wurden die Hausnummern beginnend mit 1 neu vergeben; je nach Grösse des Sestieri  liegen die Nummern zwischen 3000 bis 6500.  

Im 2. Teil besichtigen wir den Dogenpalast, lauschen Elisabeths interessanten Ausführungen und drängen uns mit vielen anderen Besuchern über die Seufzerbrücke. Danach bestaunen wir den Markusdom (Basilika di San Marco). Die oberen Wandzonen sowie die gesamte Decke in der Basilika sind mit Goldgrund bedeckt. Nur einmal am Tag wird das Innere künstlich beleuchtet und die Basilika erstrahlt in goldenem Glanz. Ein weiteres Highlight ist die Pala d'Oro. Das Altarbild aus Gold und Silber ist mit Saphiren, Smaragden und Rubinen besetzt.

Uns schwirrt der Kopf ob all diesen Eindrücken; wir haben uns wohl ein wenig zu viel zugemutet! Wir setzen uns in eines der vielen Cafés am Canal Grande bei der Rialtobrücke und geniessen den einmaligen Blick.

Der Uhrenturm (Torre dell'Orologio) in Venedig
Der Zugang zur Piazzetta San Marco mit den zwei antiken Säulen. Die Biblioteca Marciana, der Campanile und rechts der Dogenpalast (Palazzo Ducale) in Venedig
Der Campanile am Markusplatz (Piazza San Marco) in Venedig
Der Markusplatz (Piazza San Marco) in Venedig
Geführter Stadtrundgang durch Venedig
Die Liberia Acqua Alta in Venedig
Geführter Stadtrundgang durch Venedig
Der Markusdom (Basilica Di San Marco) in Venedig
Führung durch den Dogenpalast in Venedig
Führung durch den Dogenpalast in Venedig
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Mittwoch, 14.6. Abholen Dachzelt Maggiolina Airtop

Früh am Morgen verlassen wir Venedig und fahren ca. 200 km nach Rivarolo, Montovano. Die Firma Autohome produziert hier ihre Dachzelte, eine italienisch Erfindung aus dem Jahr 1958. Vor einigen Wochen haben wir unser Dachzelt direkt bei der Firma bestellt und können es heute vor Ort abholen und montieren. Auch das Vorzelt aus dem Maggiolina-Zubehör und die Deckenseilwinde zur Zeltbefestigung an der Carportdecke sind pünkltich geliefert worden. Das Dachzelt ist schnell montiert. Das Vorzelt mit den Stangen ist recht umfangfreich und es ist eine logistische Herausforderung die Kisten und Taschen im Kofferraum wieder sinnvoll und griffbereit zu verstauen. Da wir bei der Ausreise die italienische Mehrwertsteuer einfordern wollen, gibt es noch einige Formalitäten zu klären und Papiere auszufüllen und das dauert halt seine Zeit. 

Endlich können wir weiterfahren; unser Ziel ist der Camping Bled in Slowenien, wo wir die nächsten fünf Tage verbringen werden.

Wir holen unser Dachzelt direkt in der Firma AUTOHOME in Rivarolo Italien
Wir verlassen die Firma AUTOHOME in Rivarolo Italien
Wir verlassen die Firma AUTOHOME in Rivarolo Italien

Donnerstag, 15.6. Bleder See

Der gut ausgestattete Campingplatz liegt direkt am idyllischen Bleder See. Nach einer kühlen Nacht sind wir froh um die wärmenden Sonnenstrahlen. Wir geniessen unser 1. Frühstück in der schönen Umgebung mit Kaffee und frischen Brötchen. Jedern Morgen fährt ein Angestellter einer Bäckerei aus Bled mit einem Velo und dem Anhänger durch den Campingplatz und verkauft die frischen Köstlichkeiten. Gut gestärkt beginnen wir, unter den wachsamen Augen unserer Zeltnachbarn, mit dem Aufbau des Vorzeltes. Die Anleitung ist ziemlich dürftig, aber wir haben ja Zeit. Damit die nächsten Aufbauten schneller gehen, bezeichnen wir die Platzierung der Stangen nach Farben und vermerken die Distanzen. Am Nachmittag spazieren wir am See entlang. Mitten im See liegt eine kleine Insel mit einer bekannten Marienkirche, daneben steht ein Turm mit einer Wunschglocke. Jeder Besucher, der das Glöcklein zum Klingen bringt, hat ein Anliegen frei. Das Glöckchen arbeitet fleissig...

Der Bledersee mit der Insel und der Kirche Kirche Mariä Himmelfahrt
Die Burg von Bled
Der Bledersee mit der Insel und der Kirche Kirche Mariä Himmelfahrt

Freitag, 16.6. Vintgar-Klamm

Direkt vom Camping wandern wir nach Bled und holen uns im Infocenter Informationen zum Vintgar-Klamm. Eine kurze Busfahrt bringt uns nach Podhom. Der Himmel verdunkelt sich zusehens und wenig später folgen Regen, Blitz und Donner. Trotzdem wandern wir weiter, folgen den Schildern zum Vintgar Klamm und stehen kurz darauf beim Eingang der Schlucht. Das Gewitter hat sich verzogen und hie und da lugt schon die Sonne wieder hervor. In der Schlucht ist es ist feucht und schwül, Nebelschwaden steigen empor. Der Pfad führt über viele Holzstege und Galerien. Unter uns bahnt sich der tosende Fluss Radovna seinen Weg durch die Klamm. Der Vintgar endet mit einem beeindruckenden Wasserfall. Unsere Wanderung geht weiter bis nach St. Katarina und führt uns über Zasip zurück zum Camping.

Durch den Vintgar-Klamm (Soteska Vintgar) fliesst der Fluss Radovna
Durch den Vintgar-Klamm (Soteska Vintgar) fliesst der Fluss Radovna
Durch den Vintgar-Klamm (Soteska Vintgar) fliesst der Fluss Radovna
Durch den Vintgar-Klamm (Soteska Vintgar) fliesst der Fluss Radovna
Durch den Vintgar-Klamm (Soteska Vintgar) fliesst der Fluss Radovna
Durch den Vintgar-Klamm (Soteska Vintgar) fliesst der Fluss Radovna
Die Kirche St. Katarina bei Bled Zasip
Zasip

Samstag, 17.6. Lange Wanderung im Triglav Nationalpark

Wir fahren nach Bled und besuchen das neue und schöne Triglav Nationalpark Infocenter. Die freundliche Angestellte gibt uns wertvolle Tipps und versorgt uns mit Kartenmaterial zum Triglav Nationalpark. Sie empfiehlt uns eine Wanderung mit schönen Ausblicken auf den Bohinjsko See und die Julischen Alpen. Wir fahren zum Ausgangspunkt in Stara Fuzina. Ein schöner Pfad führt durch Wald und Fels auf den Berg Prsivec 1761 m und weiter zum kleinen Crno See 1319 m. Wenig später beginnt der abenteuerliche Abstieg durch eine steile Felsschlucht nach Postaja. Die Wanderung ist lang und anstrengend und verläuft die meiste Zeit im Wald. Wir haben mehr Ausblicke auf den See und in die Berge erwartet. Gut bringt uns ein Taxi zurück nach Stara Fuzina!

Aufstieg auf den Berg Prsivec
Blick auf den Bohinjsko See (Bohinjsko Jezero)
Blick auf den Bohinjsko See (Bohinjsko Jezero)
Blick auf den Bohinjsko See (Bohinjsko Jezero)
Aufstieg auf den Berg Prsivec
Aussicht auf den Bohinjsko See (Bohinjsko Jezero) und die Julischen Alpen (Julijske Alpe)
Auf dem Gipfel Prsivec 1761 m
Ziel Postaja. Blick zurück zur Felschlucht (Abstieg ca. 700 m).

Sonntag, 18.6. Eine lohnenswerte Gipfelbesteigung

Die gestrige Wanderung steckt uns zwar noch in den Knochen, trotzdem wollen wir heute einen Berg besteigen. Wir fahren nach Poklijuka im Triglav Nationalpark. Die Wanderung startet in Rudnopolje. Der schöne Pfad führt auf den Visnevik 2050 m. Auf dem Gipfel geniessen wir die herrliche Rundsicht. Vor uns erhebt sich der höchste Berg Sloveniens, der Triglav 2864 m.

Aufstieg auf den Berg Visnevik 2050 m
Aufstieg auf den Berg Visnevik 2050 m
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Auf dem Gipfel des Visnevik 2050 m. Im Hintergrud der Triglav 2864 m, der höchste Gipfel Sloweniens
Auf dem Gipfel des Visnevik 2050 m. Im Hintergrud der Triglav 2864 m, der höchste Gipfel Sloweniens
Auf dem Gipfel des Visnevik 2050 m. Im Hintergrud der Triglav 2864 m, der höchste Gipfel Sloweniens
Wohlverdiente Rast.

Montag, 19.6. Im Trenta-Tal

Wir verlassen Bled und fahren nach Kranjska Gora. Über Serpentinen gehts auf den Vršič-Pass, dem höchsten Gebirgspass in Slowenien 1620 m und bewundern die herrliche Aussicht in die Julischen Alpen und ins Trenta-Tal. Bei der Serpentine 49 verlassen wir die Strasse und lassen das Auto stehen. Wenig später führt ein markierter Weg zur Quelle des Flusses Soča. Der Weg ist zwar mit Keilen und Stahlseilen gesichert, aber nur mit bergtauglichen Schuhen zu empfehlen. In einer Felsspalte sieht man das glasklare Wasser des unterirdischen Sees; wirklich beeindruckend. Wir füllen die Wasserflaschen mit dem frischen und mineralhaltigen Quellwasser. In Bovec buchen wir bei der Firma Bovec Rafting eine Riverraftingtour. Auf dem idyllischen Camping Klin in Soča finden wir eine schönen Platz für eine Nacht. Dann wandern wir entlang der grossen Soča Schlucht mit dem grün und blau schillernden, kristallklaren Wasser der Soča. Am Abend geniessen wir die berühmte Soča Forelle im Camping Restaurant.

Auf dem Vršičpass
Auf dem Vršičpass
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Gesicherter Steig zur Quelle der Soča
Gesicherter Steig zur Quelle der Soča
Die Quelle der Soča
Im Trentaltal bei der Quelle der Soča Quelle
Im Trentaltal bei der Quelle der Soča Quelle
Die Soča Schlucht
Die Soča Schlucht
Die Soča Schlucht
Die Soča Schlucht
Die Soča Schlucht
Die Soča Schlucht
Die Soča Schlucht
Der Camping Klin in Soča
Der Camping Klin in Soča

Dienstag, 20.6. Ein wilder Ritt auf der Soča

Nach einer kühlen Nacht stärken wir uns mit einem Frühstücksshake. Kurz nach 9 fahren wir zum Treffpunkt beim Bovec Rafting Team. Zusammen mit 5 weiteren Personen fassen wir das Equipment. Mit dem Minibus fahren wir ca 15 Min bis zum Startpunkt. Guide Serkan erklärt uns die Verhaltensregeln; dann gehts los. In gemächlichem Tempo gleiten wir über das Wasser und bewundern die reizvolle Umgebung. Plötzlich tauchen die ersten Stromschnellen auf. Wir befolgen atemlos Serkans Kommandos und padeln mal vorwärts und rückwärts - es ist herrlich aufregend. Bei einer Kiesbank halten wir an und verlassen das Schlauchboot. Wir steigen auf einen ca 3m hohen Felsen und springen in den Fluss. Trotz Neoprenanzug nimmt einem das 12 Grad kalte Wasser kurz den Atem. Im letzten Streckenabschnitt navigieren wir das Boot souverän zwischen Felsen hindurch durch die hoch aufspritzende Gischt. Es war ein wirklich tolles Erlebnis. Im Preis enthalten sind Fotos und Videos, die wir über einem Link erhalten.

Kurz nach Bovec geht ein kurzer Weg zum Slap Boka. Der  beeindruckende Wasserfall stürzt 106m über die Felswand in die Tiefe.

Die Fahrt nach Ljubljana geht durch enge dicht bewaldete Täler und weite Ebenen. Wir übernachten direkt in der Stadt im Camping Ljubljana Resort.

Rafting-Tour mit dem Bovec Rafting Team auf der Soča
Rafting-Tour mit dem Bovec Rafting Team auf der Soča
Rafting-Tour mit dem Bovec Rafting Team auf der Soča
Rafting-Tour mit dem Bovec Rafting Team auf der Soča
Rafting-Tour mit dem Bovec Rafting Team auf der Soča
Rafting-Tour mit dem Bovec Rafting Team auf der Soča
GOPR6860
GOPR6960
GOPR6865
Der Slap Boka kurz nach Bovec
Der Slap Boka kurz nach Bovec
Die Soča

Mittwoch, 21.6. Schöne Weitblicke und tiefe Einblicke

Früh am morgen nehmen wir den Bus direkt ins Zentrum von Ljubljana. Die Busstation befindet sich optimal gleich neben dem Camping. Ca 10 Min später schlendern wir bereits zum Prešerenplatz und überqueren die berühmte Dreierbrücke. Der Architekt Joze Plečnik prägte die Stadt massgeblich. Die Besichtigung der Festung Ljublijanski grad lohnt sich sehr. Vom Burgturm aus hat man eine fantastische Aussicht über die Stadt und ins Land hinaus. 
Nur eine Stunde Autofahrt von Ljubljana entfernt befindet sich die unglaublich beeindruckende Škocjanhöhle. Führungen durch das Labyrinth der Unterwelt finden mehrmals täglich statt. Der Fussmarsch von der Kasse bis zum Eingang der Grotte dauert ca. 10 Minuten. Über einen 130 m langen, künstlich gegrabenen Stollen gelangen wir in die Stillen Höhlen. Guide Maja führt die Gruppe in mehrere, unterschiedlich grosse Säle mit schönen Tropfsteinformationen. Dann nähern wir uns den Rauschenden Höhlen. Vor uns öffnet sich eine riesige, mehrere hundert Meter lange Halle mit einer Höhe von 100 m. Tief unten, am Grunde tost der Fluss Reka. Der Weg führt oben entlang am Feld bis wir schliesslich die Schlucht in etwa 50 m Höhe über die Hankelbrücke überqueren. 

Nach dem Grenzübergang nach Kroatien fahren wir der Küstenstraße entlang bis zum Camping Aminess Sirena in Novigrad. Der grosse Stellplatz verfügt über Strom und Trinkwasser und bietet eine schöne Sicht aufs Meer.

Der Prešeren-Platz und die Drei Brücken
Der Prešeren-Platz
Der Prešeren-Platz und die Drei Brücken
Der Dom St. Niklaus
Bronzetür mit Reliefdarstellung der Bischöfe von Ljubliana am Dom St. Niklaus
Die Burg von Ljubljana
Die Burg von Ljubljana
Treppenaufgang auf den Turm.
Schöne Aussicht vom Turm auf Ljubljana
Schöne Aussicht vom Turm auf Ljubljana
Der Fluss Ljubljanica
Die Höhlen von Škocjan (Škocjanske jame)
Die Höhlen von Škocjan (Škocjanske jame)
Die Höhlen von Škocjan (Škocjanske jame)
Die Höhlen von Škocjan (Škocjanske jame)
Die Höhlen von Škocjan (Škocjanske jame)
Die Höhlen von Škocjan (Škocjanske jame)
Die Höhlen von Škocjan (Škocjanske jame)
Die Höhlen von Škocjan (Škocjanske jame)
Die Höhlen von Škocjan (Škocjanske jame)

Donnerstag, 22.6.

Wir richten uns ein und geniessen das Campingleben. Das Meer scheint sauber (blaue Fahne) und beim Schnorcheln können wir doch den einen oder anderen Meeresbewohner beobachten. Am Abend spazieren wir auf der Küstenpromenade direkt vom Campingplatz in den schmucken Fischerort Novigrad. Direkt am Hafen geniessen wir eine herrliche Fischplatte. Der 20-minütige Spaziergang zurück hilft das üppige Essen zu verdauen.

Camping Aminess Sirena in Novigrad in Kroatien
Camping Aminess Sirena in Novigrad in Kroatien
Camping Aminess Sirena in Novigrad in Kroatien
Camping Aminess Sirena in Novigrad in Kroatien
Der Strand beim Camping Aminess Sirena in Novigrad in Kroatien

Freitag, 23.6.

Auf der Küstenpromenade spazieren wir nach Novigrad. Entlang der ganzen Promenade und praktisch rund um das Städtchen findet man viele schöne Bademöglichkeiten mit Duschen und Umkleidekabinen.
Der romantische Fischerort besitzt einen unverwechselbaren mediterranen Charme. Der komplette Altstadtkern liegt auf einer Landzunge und wird durchgängig von einer sehr gut erhaltenen Stadtmauer umgeben. Viele kleine Cafés, Bars und Restaurant bieten kulinarische Köstlichkeiten und laden zum Verweilen ein. Eine sehr gute und reichhaltigeFischplatte essen wir im Konoba da Krisijan in der Bolnicka Ulica 8. 

Küstenpromenade Novigrad
Küstenpromenade Novigrad
Küstenpromenade Novigrad
Mein Film
Die Altstadtmauer von Novigrad
Die Altstadtmauer von Novigrad
Der Altstadtkern von Novigrad
Der Altstadtkern von Novigrad
Der Altstadtkern von Novigrad

Samstag, 24.6. Fliegen wie ein Vogel

Direkt beim Camping werden Tandem Parasailing Flüge angeboten. Wir fahren mit dem Boot aufs Meer hinaus und lassen uns mit einem Fallschirm hoch über das Meer ziehen. Das Gefühl zu fliegen ist wirklich spektakulär und die Aussicht auf die See und die Küste atemberaubend.


Sonntag, 25.6.

Früh am Morgen schwimmen wir noch eine Runde im Meer. Dann verstauen wir unsere Sachen und fahren nach Piran, Sloweniens schönster Küstenstadt. Die alte Küstenstadt liegt direkt am Meer. Wir gelangen durch enge Gassen mit dicht aneinander gereihten Häusern hinauf zur Ringmauer. Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick auf die Stadt.

Wir verlassen Slowenien und fahren Richtung Iseosee in Italien. Die schwarzen Wolken verheissen nichts Gutes und als wir den Campingplatz ansteuern, fängt es sintflutartig an zu Regnen begleitet von Blitz und Donner. Wir  fahren weiter zum Comersee und an der Küstenstrasse entlang bis nach Menaggio. Hier finden wir spät am Abend einen kleinen Campingplatz direkt am See. Leider sind der Platz und die Anlagen in einem schlechten Zustand und wir beschliessen daher nur eine Nacht zu bleiben.

Die Ringmauer in Piran
Auf der Ringmauer in Piran
Die Ringmauer in Piran
Blick von der Ringmauer auf Piran
Blick auf Piran
Der Hafen von Piran
Der Hafen von Piran
Der Tartini-Platz in Piran

Montag, 26.6.

Bei strahlendem Sonnenschein nehmen wir ein erfrischendes Bad im See inmitten von Enten und recht grossen Fischen. Wir verlassen den Camping und fahren nach Menaggio. Das hübsche Städtchen liegt direkt an einer Seeuferpromenade. Zwischen der Promenade und der Kirche Santo Stefano liegt die Piazza Garibaldi. Wir spazieren durch die eng verwinkelten Gassen der Altstadt bis zur Chiesa di San Carlo. Direkt von Menaggio fahren wir über Lugano zurück nach Hause.

Der Comersee
Die Seeuferpromenade in Menaggio
Menaggio
Die Altstadt und die Chiesa die San Stefano in Menaggio
Der Glockentrum der Chiesa di San Stefano in Menaggio am Comersee in Italien
Die Chiesa die San Stefano in Menaggio
Menaggio
Menaggio
Menaggio

Unser Fazit

Slowenien ist ein wunderschönes Land. Die Leute sind herzlich und gastfreundlich. 

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