Wanderferien im Südtirol 21.8. - 08.09.2016

Bizarre Berge und spektakuläre Felsformationen - so präsentieren sich die Dolomiten, eine Bergkette der südlichen Kalkalpen, die vor mehr als 200 Millionen Jahren entstanden ist. Quelle: www.suedtirolerland.it


Sonntag, 21.8.

Kurz nach 19 Uhr treffen wir in Welschnofen, im Eggental, ein. Wie bereits im 2014 übernachten wir im Hotel Berghaus Rosengarten bei der Familie Gapp. Bei unserer Ankunft regnete es stark, doch kurz darauf verzaubert ein herrlicher Regenbogen den Himmel über Welschnofen.

Regenbogen über Welschnofen
Regenbogen über Welschnofen

Montag, 22.8. Rosengartenumrundung

Im Juni 2014 war die Wanderung im Rosengarten nicht möglich. Es hatte zu viel Schnee und die Pfade waren gesperrt. 
Heute ist alles anders; bis in hohe Lagen liegt kein Schnee. Es ist angenehm warm und wir erwarten eine wunderbare Fernsicht in die umliegende Bergwelt. Mit der Gondelbahn Laurin 1 schweben wir auf die Frommer Alm 1743 m und von da weiter mit der Sesselbahn Laurin 2 bis zur Kölner Hütte 2339 m. Gleich hinter der Hütte beginnt der Weg Nr. 550. Der Pfad mit kleinen Kletterpassagen führt steil hinauf durch Fels und Stein bis zum Tschager Joch 2630 m. Hier blicken wir in die fantastische Bergwelt des Naturparks Rosengarten. Der Weg schlängelt sich weiter zum Baumannpass und zweigt dort ab auf den Weg Nr. 541. Wir überwinden noch ca. 400 Höhenmeter bis zum Pass da le Zigolade 2550 m und erreichen wenig später die Rotwandhütte. Der Weg führt vorbei am Christomannos Denkmal und zweigt kurz darauf ab zum Hirzelsteig. Dieser wunderbare Höhenweg zurück zur Kölner Hütte verläuft unterhalb der Feldswände des Rosengartenmassivs und bietet eine wunderbare Weitsicht in die Alpen. Eine anstrengende, aber lohnenswerte Wanderung.

In der Gondelbahn Laurin 1
Der Rosengarten
Aufstieg zum Tschager Joch
Aufstieg zum Tschager Joch
Pfad zum Pass de la Zigolade
Die Bergwelt des Naturparks Rosengarten
Die Bergwelt des Naturparks Rosengarten
Die Bergwelt des Naturparks Rosengarten
Die Bergwelt des Naturparks Rosengarten
Die Rotwandhütte
Die Rotwandhütte
Das Christomannos Denkmal
Das Christomannos Denkmal
Der Hirzelweg

Dienstag, 23.8. Auf der Poppekanzel

Heute besteigen wir einen Gipfel. Die Poppekanzel gehört zum Latemar und verspricht einen herrlichen Ausblick in die Oetztaler Alpen, den Ortler und den Rosengarten. Wir starten auf dem Karerpass. Ein wunderschöner Bergpfad führt uns in Serpentinen durch lichten Bergwald zum Gipfel 2328 m. Der ausgesetzte Gipfel ist durch ein paar Seile gesichert. Der Ausblick ist wirklich spektaktulär und atemberaubend.

Der Karersee
Der Karersee befindet sich unterhalb des Karerpasses am Fuße des Latemarmassivs.
Der Karersee
Aufstieg zur Poppekanzel
Auf dem Wanderpfad zur Poppekanzel
Auf dem Gipfel der Poppekanzel
Auf dem Gipfel der Poppekanzel
Auf dem Gipfel der Poppekanzel
Der ausgesetzte Gipfel der Poppekanzel
Der ausgesetzte Gipfel der Poppekanzel
poppekanzel
Alpenglühn am Rosengartenmassiv
Alpenglühn am Rosengartenmassiv

Mittwoch, 24.8. Zur Latemarhütte

Heute machen wir in eine Wanderung in den Latemar, einen Gebirgsstock der italienischen Dolomiten zwischen Südtirol und dem Trentino. Mit dem Auto fahren wir nach Obereggen. Die Seilbahn bringt uns hoch zur Bergstation Oberholz 2096 m. Der Pfad 18 führt steil hinauf durch das einmalige und eindrückliche Felsenlabyrinths des Latemar hoch zur Gamsstallscharte 2560 m. Der Ausblick in die umliegende Bergwelt ist grandios. Der Weg geht kurz bergab und steigt dann nochmals hoch bis zur Latemarhütte 2671 m. Wir steigen ab und wandern auf dem Latemarhöhenweg zurück zur Seilbahnstation.

Aufstieg zur Gamsstallscharte
Aufstieg zur Gamsstallscharte
Panorama von der Gamsstallscharte
Panorama von der Gamsstallscharte
Im Felsenlabyrinth des Latemar
Im Felsenlabyrinth des Latemar
Im Felsenlabyrinth des Latemar
Die Latemarhütte
Die Latemarhütte
Die Aussichtsplattform Latemar 360 Grad
Die Aussichtsplattform Latemar 360 Grad

Donnerstag, 25.8. Völs am Schlern

Wir verlassen das Eggental und fahren nach Völs am Schlern. Das malerische Dorf an herrlicher Panoramalage gehört zur Ferienregion Seiser Alm. Nach einiger Suche finden wir in der Bed & Breakfast Residence Hubertus eine Ferienwohnung für eine Nacht. Wir haben Lust uns noch ein wenig zu bewegen und joggen auf der Laufstrecke "Völser Dorfrunde" um den malerischen Ortskern von Völs am Schlern.

Etwas oberhalb von Völs liegt Ums, ein kleines Nest mit einer hübschen Kirche und dem einzigen Hotel im Ort. Im Hotel Kircher reservieren wir für die nächsten Tage ein tolles Zimmer mit wunderbarer Sicht auf Völs und die Umgebung.

Das Hotel Kircher in Ums
Das Hotel Kircher in Ums
Das Hotel Kircher in Ums

Freitag, 26.8. Auf der höchsten Hochalm Europas

Nach dem reichhaltige Frühstück fahren wir zur Bergstation Seis. Mit der Gondelbahn gehts hinauf auf die Seiser Alm 1844 m, der grössten Hochalm Europas und mit der Panorama-Sesselbahn weiter hoch bis auf 2009 m. Der schöner Pfad Nr. 2 verläuft durch die beindruckende Weite der Hochalm und führt dann in Serpentinen steil hinauf auf die Rosszahnscharte 2499 m. Der Ausblick in den Naturpark Schlern-Rosengarten, die Dolomiten und Alpen ist grandios. Ein kurzer Abstieg führt zur Tierser Alphütte. Auf dem Weg Nr. 4 gehts wieder hinauf auf die Schlern Hochfläche 2551 m. Kurz vor dem Schlernhaus führt der Pfad Nr. 1 in steilen Kehren hinab zur Saltner Hütte. Das letzte Stück durch die Weite der Hochalm bis zur Bergstation der Gondelbahn in Compatsch ist lang und verbraucht unsere letzten Kraftreserven.

Die Seiser Alm im Hintergrund die Rosszahnscharte
Die Seiser Alm im Hintergrund die Rosszahnscharte
Der Schlern
Der Schlern
Auf der Rosszahnscharte
Auf der Rosszahnscharte
Auf der Rosszahnscharte
Blick zurück zur Tierser Alphütte
Blick zurück zur Tierser Alphütte
Edelweis
Auf der Schlern Hochfläche
Auf der Schlern Hochfläche
schlern-hochflaeche

Samstag, 27.8. Ein Abstecher nach Völs

Vor dem Frühstück schwimmen wir ein paar Runden im schönen Aussenpool. Gleich beim Hotel führt ein hübscher Weg in einer halben Stunden nach Völs am Schlern. Wir wandern kurz hoch zur Kirche St. Peter und geniessen den Blick auf Völs und den Schlern. 

Die Kirche in Völs am Schlern
Die Kirche in Völs am Schlern
Die Kirche St. Peter
Die Kirche St. Peter
Blick auf Völs und den Schlern
Blick auf Völs und den Schlern
Blick auf Völs und den Schlern

Sonntag, 28.8. Auf der Völseggspitze

Gleich hinter dem Hotel wandern wir auf dem Pfad Nr. 4 zur Tschafonhütte 1737 m. Der Weg ist sehr schön angelegt und führt in angenehmen Kehren einem Gebirgsbach entlang durch herrlichen Wald und blühende Wiesen. Immer wieder gönnen wir uns einen erfrischendes Schluck Quellwasser aus den verschiedenen Brunnen. Bei der Tschafonhütte steigen wir auf dem Pfad Nr. 9 hoch zur Völseggspitze 1834 m. Auf dem Felsvorsprung steht eine Holzbank in Form eines Drachens. Hier geniessen wir den Blick hinab ins Tal und die Berge. Für den Rückweg nehmen wir den Pfad Nr. 7B vorbei an der mächtigen Hammerwand, durch wildromantische Schluchten bis zur Hofer Alpl und hinab zum Hotel.

Pfad zur Tschafonhütte
Pfad zur Tschafonhütte
Pfad zur Tschafonhütte
Auf der Völseggspitze
Auf der Völseggspitze
Pfad zur Hofer Alpl
Pfad zur Hofer Alpl

Montag, 29.8. Lauf zum Völser Weiher

Der schöne Waldlauf (8,6 km) startet bei der Seiser Bahn und führt auf weichem Waldboden zum Völser Weiher und zurück. 

trimm-dich-pfad-voelser-weiher

Kleines Training auf dem Trimm-dich-Pfad


Dienstag, 30.8. Ein Logenplatz über Meran

Wir verlassen Ums und fahren nach Tirol Dorf. Im Hotel Krause finden wir ein Doppelzimmer bis Di. 6.9.2016. Das Hotel liegt an aussichtsreicher Lage und bietet eine wunderbare Sicht auf Meran und das Vinschgau.

Panorama von der Terrasse Hotel Krause

Mittwoch, 31.8. Auf dem Tiroler Höhenweg

Wir wandern direkt vom Hotel bis zur Talstation Hochmuth. Die Seilbahn bringt uns auf 1361 m. Hier beginnt der Pfad Nr. 22 Richtung Mutkopf. Der herrlich angelegte Weg führt erst durch Wald und dann weiter über Steinplatten hoch bis zur Oberkaseralm 2131 m. Auf dem Pfad Nr. 6 steigen wir ab durch das wildromantische Spronsertal. Für die Bewältigung des rund 1600 m Höhenunterschiedes bis zurück ins Dorf Tirol setzen wir unsere Stöcke ein - die Gelenke dankens uns.

Pfad zur Oberkaseralm
Pfad zur Oberkaseralm
Auf der Oberkaseralm
Auf der Oberkaseralm
Auf der Oberkaseralm

Donnerstag, 01.09. Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff - Eine Reise ins Paradies

Direkt von Hotel wandern wir über den Panoramaweg und den Tirolersteig nach Meran. Der Sissi-Weg führt uns direkt bis zum Schloss Trauttmanssdorff. Die verschiedenen Rund- und Panaramawege erschliessen über 80 Gartenlandschaften aus aller Welt. Der neu angelegte Garten für Verliebte entführt uns in die magische Welt der Liebe. Verschiedene Aussichtsplattformen gewähren beeindruckende Ausblicke auf die Gärten und die umgebende Bergwelt. Besonders zu empfehlen ist der Besuch des Touriseums im Schloss. Das vergnügliche Erlebnismuseum widmet sich der Geschichte des Tourismus. 

Schloss Trauttmannsdorf
Schloss Trauttmannsdorf
Die Aussichtsplattform Matteo Thun'scher Gucker
Die Aussichtsplattform Matteo Thun'scher Gucker
Im Garten für Verliebte
Im Garten für Verliebte
Die Aussichtsplattform bei der Voliere
Die Aussichtsplattform bei der Voliere
Reisterrassen
Reisterrassen

Freitag, 02.09. Über die Ifingerscharte

Wir fahren mit dem Auto zur Talstation der Taserseilbahn oberhalb Schenna. Bei der Bergstation 1450 m beginnt der Pfad Nr. 18A. Der schöne Weg führt durch den Wald bis zur Ifingerhütte 1810 m. Von hier geht der Pfad Nr. 18 erst über eine blühende Alm und danach durch Granitsteinfelder steil zur Ifingerscharte hoch 2117 m. Der Weg windet sich auf der anderen Seite zwischen den Feldwänden steil, ausgesetzt und über Kletterpassagen hinab. Danach gehts einfacher unter der Rotwand entlang bis zur Bergstation Meran 2000. Mit der grossen und modernen Seilbahn schweben wir zurück ins Tal und fahren mit dem Bus zurück zur Talstation Taser. 

Die Ifingerhütte
Die Ifingerhütte
Auf der Ifingerscharte
Auf der Ifingerscharte
Kleine Kletterpassage
Kleine Kletterpassage

Samstag, 03.09. Greifvogel Flugschau beim Schloss Tirol

Beim Schloss Tirol befindet sich das Pflegezentrum für Vogelfauna. Hier werden verletzte Vögel gesund gepflegt, um sie sobald als möglich wieder in die Freiheit zu entlassen. Zweimal täglich (Dienstag bis Sonntag) kann man Greifvögel, wie Falken, Geier, Adler, Bussarde, Milane und Eulen beim Flug über dem Talkessel von Meran fliegen sehen. Gleichzeitig erfährt man viel Wissenswertes über diese wunderbaren Vögel.
Der Besuch im Schloss Tirol und der Ausstellung gewährt einen Einblick in die Geschichte des Bauwerks und der Grafen von Tirol. 

 

Schloss Tirol
Schloss Tirol
Schloss Tirol
Greifvogel Flugschau
Greifvogel Flugschau
Greifvogel Flugschau

Sonntag, 04.09. Auf dem Herrschaftsweg

Kleine Wanderung direkt vom Hotel auf dem Herrschaftsweg mit wunderbarer Aussicht über den Talkessel von Meran und das Dorf Tirol.

Das Dorf Tirol
Das Dorf Tirol

Montag, 05.09. Besuch in Meran

Wir bummeln durch die Kurstadt Meran. Dank dem milden Klma gedeihen hier Palmen, Zypressen, Weinreben und Olivenbäume.
Am Nachmittag starten wir gleich beim Hotel Krause zu einem Lauf auf dem Pyramidenweg.

Meran
Die Evangelische Christuskirche in Meran
Die Evangelische Christuskirche in Meran

Dienstag, 06.09. Meraner Höhenweg

Heute beginnt unsere 3-tägige Weitwanderung auf dem Meraner Höhenweg in den Naturpark Texelgruppe. Das Auto parkieren wir bei der Bushaltestelle in Riffian und fahren mit dem Bus über Meran und weiter ins Schnalstal bis zum fantastisch gelegenen Katharinaberg. Hier beginnen wir unsere Wanderung ins Pfossental bis zur Mitterkaser Alm 1954 m. Die Pächter arbeiten hier nach den Kriterien des Projektes Almerlebnis Naturpark.

Katharinaberg im Schnalstal
Katharinaberg im Schnalstal
Im Pfossental
Im Pfossental
Die Mitterkaser Alm im Pfossental
Die Mitterkaser Alm im Pfossental
Die Mitterkaser Alm
Die Mitterkaser Alm
Die beiden Katzen
Das Zimmer in der Mitterkaser Alm
Unsere Suite
mitterkaser-alm

Mittwoch, 07.09. Meraner Höhenweg

Nach einer herrlichen Nacht in der "Suite" und einem wunderbaren Frühstück starten wir unsere Wanderung zum Höhepunkt am Eisjöchl. Am Talschluss erheben sich die Dreitausender - die Hohe Weisse mit ihrem Marmorgestein und die dunkelfelsige Hohe Wilde. Vorerst geht es über angenehme Mattenböden und später über Schrittplatten in angenehmen Kehren hoch zum Eisjöchl (2895 m). Gleich dahinter liegt die Stettiner Hütte. Die Hütte wurde im Winter 2013/2014 zerstört. In der provisorisch errichteten Hütte kann mit sich mit Speisen und Getränke verpflegen; Übernachtungen sind leider (noch) nicht möglich. Wir steigen ab ins Pfelderer Tal und übernachten im Dicktnerhof in Zeppichl.

Eine Herde Haflinger
Eine Herde Haflinger
Eine stattliche Kuh
Eine knorrige Lärche
Eine knorrige Lärche
Eine Murmeltierfamilie
Eine Murmeltierfamilie
Schrittplatten auf dem Meraner Höhenweg
Schrittplatten auf dem Meraner Höhenweg
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Auf dem Eisjöchl
Auf dem Eisjöchl
Blick ins Pfossental
Blick ins Pfossental
Blick ins Pfossental
Blick zur Stettiner Hütte und ins Pfelderer Tal
Blick zur Stettiner Hütte und ins Pfelderer Tal
eisjoechl
Abstieg ins Pfelderer Tal
Abstieg ins Pfelderer Tal
Abstieg ins Pflederer Tal
Ein Bartgeier
Ein Bartgeier
Im Pfelderer Tal
Im Pfelderer Tal

Donnerstag, 08.09. Meraner Höhenweg

Wir wandern bis Platt, einem kleinen Weiler der Gemeinde Moos im Passeiertal und fahren mit dem Bus zurück nach Riffian. 

Blick zurück ins Pfelderer Tal
Blick zurück ins Pfelderer Tal
Blick ins Passeiertal und nach Platt
Blick ins Passeiertal und nach Platt

Unser Fazit

Wir lieben das Südtirol und schätzen die Gastfreundlichkeit. Es gibt noch viel zu entdecken!

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